2014 Kanzemer Altenberg Riesling Spätlese

Geschmacksrichtung edelsüße Weißweine
Rebsorte Riesling
Aroma fruchtig, exotisch und riecht nach: Mangold, Aprikose und reifem Apfel
Intensität feinfruchtig süß lange anhaltend
Verschlussart Naturkork
Qualitätsstufe Spätlese
Alkoholgehalt 8,5 % vol. Alkohol
Trinktemparatur 12°C
Lagerfähigkeit bis 2025
Trinkreife sofort
Land Deutschland
Region Mosel
Jahrgang 2014
Produzent Bischöfliche Weingüter Trier
Kellermeister Klaus Backes und Stephan Biguas
Bezugsquellen Bischöfliche Weingüter Trier
Vicampo

Bewertungen

Gewachsen ist der Riesling auf dem Weinberg Kanzemer Altenberg, diese Lage ist geprägt durch steile Südhänge und rauen Schieferböden. Der Riesling ist goldgelb und klar. In der Nase betört er durch großartige Fruchtigkeit die durch Noten von Grapefruit, reifen Pfirsich, reifen Quitten, kandiertem Apfel und frischen Kräutern geprägt wirde. Den Gaumen umspielt der Kanzemer Altenberg mit seiner feinen Fruchtsüße gekonnt die Zunge. Der Riesling wirkt Elegant, Dicht und Vielschichtig. Der Nachhall äußerst lang und komplex.

2014 Kanzemer Altenberg Riesling Spätlese

Beschreibung

Ein göttlicher Tropfen

Weinbau an der Mosel geht auf die Bendiktiner und Zisterzienser Mönche zurück. Noch heute betreibt die Kirche ein eigenes Weingut. Hier werden nicht nur Messweine, sondern auch Spitzenprodukte für den Genießer erzeugt. Die Bischöflichen Weingüter mit Sitz in Trier sind ein Zusammenschluss dreier kirchlicher Güter an Ober- und Mittelmosel. Die Wahrung traditioneller Techniken, der nachhaltige Weinbau sowie der Respekt vor der Natur haben das Trierer Weingut mit 98 ha Weinbergen zu einem absoluten Geheimtipp gemacht.

Wissenswertes

Die frühe Verbreitung des Rieslings mit ersten Belegen für das 15. Jahrhundert, der Wuchs, die Größe der Traubenbeeren, die lange Reifezeit und Frostfestigkeit zeigen die Verwandtschaft mit den Wildreben. Die längste Rieslingtradition haben wohl die Winzer an der Mosel; von dort gibt es historische Dokumente, die auf die Jahre 1435 bzw.1465 zu datieren sind. Natürlich trugen die ansässigen Klöster und Mönche dazubei, dass der Weinbau und besonders der Riesling an der Mosel angepflanzt wurden. Riesling gehört(e) nicht nur heute, sondern auch im 17. und 18. Jahrhundert zu den staatlicherseits empfohlenen Rebsorten. Gerätselt wird nach wie vor über die Namensableitung: Steht das Wort Riesling mit Verrieseln, mit reißender Säure, mit "edles Reis" oder mit Rusling (dunkles Holz) im Zusammenhang? International ist er als "Rheinriesling" bekannt, für badische Rieslingweine darf das Synonym "Klingelberger" verwendet werden. 

Harmoniert mit Gerolsteiner Sprudel

Gerolsteiner Sprudel
Erfrischt und belebt, auch wenn es im Glas oder auf dem Teller mal süß bis opulent zugeht. Die feinen und reichlich vorhandenen Kohlensäurebläschen machen zusätzlich die Geschmacksknospen neugierig.
Toller Begleiter zu

Süß & Opulent

Ein süßes Finale mit entsprechender Weinbegleitung ist der perfekte Ausklang eines Menüs. Süß gilt hier im doppelten Sinne, denn Harmonie zwischen Wein und Dessert entsteht nur, wenn beide gleichermaßen süß sind.

Der Klassiker das Gerolsteiner Sprudel ist unangefochten die beste Empfehlung. Die prickelnde Kohlensäure unterstreicht das Spiel von Süße und Säure auf eine sehr lebendige Weise. Gerolsteiner Sprudel regt die Geschmacksknospen an und intensiviert das kulinarische Erlebnis.

  • Cremespeisen und Parfait
  • Schokoladenkuchen und Tiramisu
  • Fruchtcocktails

Empfehlung für diesen Wein

WeinTipp - 08.01.2016

Kanzemer Altenberg, Saar, Riesling Spätlese

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