Interview mit...

Mark Barth

Mark Barth

Wein- und Sektgut Barth, Rheingau

Wofür würden Sie ein gutes Glas Wein auch mal stehen lassen?

Sehr gerne für ein Glas Winzersekt.

Feuerwehrmann, Fußballprofi oder Primaballerina – oder anders gefragt: Welchen Traumjob, außer dem eines Winzers, könnten Sie sich vorstellen?

Eigentlich wollte ich immer Profisportler werden, egal in welcher Sportart. Aber dafür hat es nie gereicht. Und ich habe mich wohl auch nicht genug bemüht, weil mir auch das Essen immer zu viel Spaß gemacht hat. Trinken durfte man auch nur bei Siegen – deswegen wurde es der Beruf des Winzers.

Wenn Sie einen Wunsch für den deutschen Wein frei hätten – was würden Sie sich wünschen?

Ich wünsche mir, gleichermaßen für den Wein wie auch für den deutschen Winzersekt, mehr Anerkennung für die Handarbeit, die dahinter steckt. Außerdem noch mehr Anerkennung für die Arbeit des VDP mit den Winzern als Gemeinschaft. Ich denke, das würde vielen helfen - auch international.

Haben Sie eine bestimmte Tradition, wenn der Wein des Jahres eingebracht ist?

Wir feiern ordentlich Ernteschluss mit einem zünftigen Rheingauer Essen: Hausmacher Wurst mit Kartoffeln, Quark und Spuntekäs. Dazu passt der Riesling perfekt. Wir zelebrieren auf diese Weise, dass die Arbeit erfolgreich war und schöpfen Energie für die Arbeit, die dann im Keller folgt. Das ist die Tradition, die Arbeit hört nie auf …