Falstaff Wein Trophy 2017

Die Falstaff Wein Trophy ist eine der wichtigsten Auszeichnungen in der Welt der Weine. In den Kategorien »Winzer des Jahres«, »Newcomer des Jahres« und »Sommelier des Jahres« werden in einer feierlichen Preisverleihung auf Schloss Hugenpoet die Akteure der Weinszene geehrt, die uns im vergangenen Jahr mit Leidenschaft und Hingabe ausgezeichnete Genüsse beschert haben. Vor dem 10. Februar 2017, dem Stichtag, an dem die Gewinner bekannt gegeben werden, stellen wir die 12 Nominierten vor, die im Rennen um den begehrten Preis dabei sind: 


Nominiert in der Kategorie „Winzer des Jahres 2017“

Konrad Salwey l Weingut Salwey, Baden

© Helmuth Scham

Konrad Salwey hat den schweren und alkoholreichen Weinen seiner Heimat den Kampf angesagt. Mit seinen charakterstarken roten und weißen Burgundern zeigt Salwey, dass auch im sonnenverwöhnten Kaiserstuhl elegante Weine mit moderatem Alkohol und dennoch beeindruckender Struktur möglich sind.

Simone Adams l Adamswein, Rheinhessen

© Helmuth Scham

Simone Adams ist promovierte Önologin, Mutter, Winzerin und leidenschaftliche Jägerin.  Lange Zeit wurde das Terroir ihrer Heimat Ingelheim ignoriert, dann nahm Adams es in den letzten Jahren gründlich unter die Lupe und setzte auf kühle, spät reifende Lagen. Moderne Erkenntnisse und ein gutes Bauchgefühl führen dabei zu charakterstarken Weinen. 

Philipp Kuhn l Weingut Philipp Kuhn, Pfalz

© Andreas Durst

Mit gerade einmal 20 Jahren hat Philipp Kuhn das Weingut von seinem Vater übernommen und führt es seitdem mit Stolz und Tatendrang. Die Entwicklung des Weinguts in den letzten 25 Jahren ist beeindruckend und wird von Weinen geprägt, die Präzision, Eigenständigkeit und einen Winzer zeigen, der seine Arbeit stets reflektiert.


Nominiert in der Kategorie „Newcomer des Jahres 2017“

Nico Espenschied, Rheinhessen

© Andreas Labes

Nico Espenschied experimentiert gerne, doch dabei hat alles Hand und Fuß. Nicht ohne Grund ist er als Newcomer des Jahres nominiert, denn er gehört definitiv zu denen, die Rheinhessen fit für die Zukunft machen. Er setzt auf ertragsschwache Riesling-Klone und Sauvignon Blanc. So haucht er der Lage La Roche neues Leben ein.  

Matthias & Hansjörg Aldinger, Württemberg

© Marco Grundt

Die Brüder Matthias und Hansjörg Aldinger folgen der Erfolgsspur ihres Vaters, verlassen dabei aber durchaus die altbewährten Pfade. Mit ihrer Arbeit geben sie der gesamten Region wichtige Impulse. In nun bereits der 16. Generation bewirtschaften die beiden das Weingut und setzten mit ihrer Arbeit neue Akzente. 

Martin & Georg Fußer, Pfalz

© Melanie Hubach

Die Lagen rund um Deidesheim sind berühmt für ihren Riesling. Doch der Vater von Martin und Georg Fußer pflanzte Spätburgunder in diese Lagen. 2007 gründeten die Brüder ihr eigenes Weingut, und folgten der Familientradition, denn Spätburgunder spielt hier – neben dem Riesling – auch eine wichtige Rolle. Nach einem Aufenthalt bei Bernhard Ott stellte Georg Fußer auf Biodynamie um, heute ist das Weingut Demeter-zertifiziert.


Nominiert in der Kategorie: "Sommelier des Jahres 2017"

Oliver Donnecker l Heimat, Frankfurt am Main

Oliver Donnecker zählt zu den besten, aber auch den ruhigsten „Wein-Nasen“ in Deutschland. Im Restaurant »Heimat«, welches ursprünglich mal eine große, alte Tankstelle mitten in Frankfurt beherbergte, werden in der kleinen Küche pointierte Gerichte zubereitet, zu denen Donnecker die passenden Weine reicht – hierbei trifft er zuverlässig den Geschmack seiner Gäste. 

Jochen Benz l Thurnher's Alpenhof, Zürs

© Werneckhof München

Jochen Benz ist eine treue Seele: Nach seiner Ausbildung zum Restaurantfachmann, blieb er noch ganze zehn Jahre seinem Lehrbetrieb in Blaubeuren im Alb-Donau-Kreis treu. Anschließend verschlug es ihn als Sommelier in die Tophäuser Deutschlands: Zum »Seehotel Überfahrt« am Tegernsee, dem Hotel »Victoria« in Bad Mergentheim und in den »Werneckhof« in München und aktuell im »Thurnher´s Alpenhof« in Zürs, Österreich. Mit nun 49 Jahren verfügt Benz über ein beachtliches Weinwissen, welches Gäste und Köche gleichermaßen schätzen. 

Andreas Lutz l Wielandshöhe, Stuttgart

© Wielandshöhe

Eine »Porzellanallergie« kann man Andreas Lutz nicht attestieren. Der Sommelier aus Leidenschaft unterstützt wo er kann in der »Wielandshöhe« und wird von Chef und Gästen hoch geschätzt. Trotz Multitaskingfähigkeit hat er den Sinn für den richtigen Wein nie verloren und empfiehlt seinen Gästen en passant exzellent harmonierende Kompositionen aus einer Weinkarte mit rund 400 Positionen. 


Nominiert in der Kategorie: "Publikumstrophy 2017"

Vom 15. November 2016 bis zum 15. Januar 2017 haben Sie erstmalig die Möglichkeit in einem Tasting-Special die drei nominierten Weine rund um die Publikumstrophy zu testen und für Ihren Favoriten abzustimmen. Die Weine lassen sich auf zwei Wegen entdecken: gemütlich zu Hause oder in einem der teilnehmenden WeinPlaces. Hier erfahren Sie mehr

Stefan Meyer l Weingut Stefan Meyer, Pfalz

© Falstaff

Seit 2007 leitet Stefan Meyer den Betrieb in der Pfalz. Inspiriert durch Praktika in der Neuen Welt und Österreich, fällt vor allem der gekonnte Umgang mit Holzfässern auf, insbesondere was Chardonnay und Spätburgunder betrifft. 

Jürgen Ellwanger l Weingut Ellwanger, Württemberg

© Falstaff

Weinbau wird in der Familie Ellwanger schon seit 1514 betrieben. Unter Jürgen Ellwanger wuchs das Weingut stetig und wurde Mitglied des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter (VDP). Die aktuelle Kollektion überzeugt durch ihre qualitative Konstanz und durch ihre Spitzen. 

Alexander Heinrich l Weingut Heinrich, Württemberg

© Falstaff

Das Weingut Alexander Heinrich ist eines der jüngeren und kreativen Weingüter in der Württemberger Winzergemeinde. Die ersten Weine erschienen 1999, seit 2008 arbeitet Alexander Heinrich, nach Praktika in Italien und Neuseeland, im Weinberg und Keller. Hierbei kann er nun endlich seine Vorstellungen vom perfekten Wein verwirklichen.