Nachgefragt bei … Anette Berberich von der Weinstube Eselsburg

Wie bist du zum Wein gekommen?

 

Ich bin in Deidesheim groß geworden, egal wo man dort hinguckt, man sieht Wein. Ausserdem bin ich Kind einer Gastronomenfamilie, meine Eltern haben Die Kanne betrieben, immerhin das älteste Gasthaus der Pfalz.

 

 

Weinstube Eselsburg, Neustadt an der Weinstraße - Abb. 001vWeinstube Eselsburg, Neustadt an der Weinstraße - Abb. 004

 

 

Wann und warum hast du dich entschieden den Wein zum Beruf zu machen?

 

Das klingt jetzt vielleicht ein wenig seltsam, aber das passierte als ich ungefähr 9 Jahre alt war. Meine erste Verkostung galt den Korkweinen, die bei uns auf der Fensterbank standen. Danach hab ich mir gesagt: „Es muss doch Weine geben, die besser schmecken als dieses grausame Zeug.“ Die wollte ich finden. Mit 10 Jahren war ich dann auf meiner ersten Jungweinprobe, damals hab ich natürlich noch ausgespuckt. Nur ein paar Jahre später, also 2008, hab ich dann die Eselsburg gekauft.

 

Wofür stehen die WP für dich persönlich?

WeinPlaces sind für mich Orte wo großer Weingenuss zeitgemäß und locker vermittelt wird.

 

Welchen Klassiker hast du immer im Haus?

Einen gereiften Riesling mit Nerv vom Forster Pechstein. 

 

Anette Berberich - Weinpersönlichkeit der Weinstube Eselsburg Weinstube Eselsburg, Neustadt an der Weinstraße - Abb. 008

 

Wenn du ein Wein wärst, welcher wärest du?

Wieso wäre? Ich bin ein Riesling vom Forster Pechstein!

 

Dein Motto in Sachen Wein?

Wie schnell ist der Tag rum und Nichts ist getrunken?!

 

Was trinkst du, wenn du keinen Wein trinkst?

Dann trinke ich gutes Mineralwasser und guten Kaffee.

 

Wo trinkst du Wein am liebsten wenn du nicht gerade in deiner Weinhandlung bist?

Egal wo, Hauptsache ich habe gute Freunde und liebe Menschen um mich. Und am allerliebsten mit meinem Mann Peter.

 

Your Personal Hidden Treasure?

Wein ist so vielfältig und facettenreich wie ich, und Weingenuss ist auch immer ein wenig den Launen unterworfen. Deshalb möchte ich mich da nicht festlegen, und vor allem möchte ich den vielen guten Flaschen um mich herum nicht zu nahe treten, indem ich eine ganz besonders hervorhebe.