Nachgefragt bei ... Elke Berner vom Vineyard

Wie bist du zum Wein gekommen?
Ich hab lange in Kalifornien gelebt und dort auf unterschiedlichen Weingütern gearbeitet. Irgendwann in dieser Phase meines Lebens ist es passiert. Ich hab dort auch häufig Weinfässer von innen geputzt, wahrscheinlich hab ich mich bei der Gelegenheit einfach an den tollen Geruch gewöhnt.

 

Wann und warum hast du dich entschieden den Wein zum Beruf zu machen?
Das WANN haben wir ja gerade geklärt. Warum? Wein ist ein ausgesprochen spannendes Thema, es gibt permanent Veränderungen und man steht praktisch jeden Tag vor neuen Herausforderungen. Wein ist also ein Beruf, in dem man ständig von schönen Dingen umgeben ist, und der einem trotzdem viel abverlangt. So­ einen Job hab ich mir immer gewünscht.

Wofür stehen die WeinPlaces für dich persönlich?
Die WeinPlaces sind ein in jeder Hinsicht lockerer Verbund von Lokalitäten, in denen Wein in ungezwungener Atmosphäre präsentiert und getrunken wird.  

 

Welchen Klassiker hast du immer im Haus?
Ich muss immer eine Flasche Schaumwein im Kühlschrank haben. Das ist bei mir ein Muss, die Situation in der man unbedingt ein Glas davon braucht kann jederzeit eintreten. 

Wenn du ein Wein wärst, welcher wärest du?
Ehrlich gesagt ... egal wie viel Mühe ich mir gebe, ich kann mir nicht vorstellen ein Wein zu sein.

Dein Motto in Sachen Wein?
Weine? Die schmecken!

Was trinkst du, wenn du keinen Wein trinkst?
Tee, am liebsten ayurvedische. Ich trinke gerne warme Sachen, und die ayurvedischen Kräutertees treffen meinen Geschmack am besten.

Wo trinkst du Wein am liebsten wenn du nicht gerade in deiner Weinbar/Restaurant bist?
Mit meinen besten Freunden und Freundinnen, in ruhiger Atmosphäre, vielleicht mit Blick aufs Meer. In Kalifornien geht so was sehr gut.

Your Personal Hidden Treasure?
Ein Harlan Estate aus dem Nappa Valley. Hendrik Thoma hat mal zu meinem Geburtstag eine Flasche davon spendiert, um mir eine Freude zu machen. Der Plan ging auf. Der Estate war der großartigste und schönste Wein, den ich je im Glas hatte. Den werd ich mein Leben lang nicht vergessen. Danke, Hendrik!