Falstaff Wein- & Publikumstrophy 2018

Einmal im Jahr ist Weinlese und es dürfte kaum einen Winzer geben, der dieser Zeit nicht mit einer gewissen Spannung entgegenfiebert. Schließlich stellt sich dann erst heraus ob, (und wie sehr) sich die harte Arbeit der letzten Monate gelohnt hat.

Bei den Kollegen, die ihr Brot nicht im Wingert oder im Keller, sondern in der Weinszene verdienen, ist es in gewisser Weise ähnlich. Denn einmal im Jahr geht im noblen Schloss Hugenpoet in Essen-Kettwig der Vorhang hoch für die gemeinsam von Falstaff und Gerolsteiner veranstaltete Falstaff Wein Trophy. Zuvor hat eine kundige Jury die ganz Großen der Weinwelt unter die Lupe genommen, und beschlossen, wer in diesem Jahr „Winzer des Jahres“, wer „Sommelier des Jahres“ und wer „Newcomer des Jahres“ sein wird. Darüber hinaus werden in der Kategorie „Lebenswerk“ Menschen für ihre besonderen Verdienste in der Welt des Weines geehrt. Fast unnötig zu erwähnen, dass die Sieger – gemeinsam mit dem Publikum – nach der Verkündung dem Anlass gemäß noch ein wenig feiern.

Apropos Publikum. Die rege Beteiligung im letzten Jahr gab den Anstoß, auch 2018 wieder einen Publikumspreis zu verleihen. Die Community durfte über ihren ganz persönlichen Lieblingswein abstimmen. Zu diesem Zweck bekam jeder die Gelegenheit, sich ein Probierpaket mit drei Weinen samt Abstimmkarte nach Hause kommen zu lassen.

Nachfolgend aufgeführt die für die Publikumstrophy 2018 nominierten Weine, mit einer kleinen Beschreibung aus dem Falstaff Weinguide:

2016 Sauvignon Blanc trocken vom Weingut Wechsler, Rheinhessen

„Gibt sich momentan noch kleinlaut, was gar kein Fehler ist, so lässt sich sein Duft besser hören. Frische Kräuter, Stachelbeere und Gelbfrüchte sind an Bord. Schmeckt wunderbar brillant und ja: nach süßer Stachelbeere aus Omas Garten.“

Weingut Wechsler, Rheinhessen

Mit Kirchspiel und Morstein ist Katharina Wechsler im Besitz einiger Parzellen in besten Westhofener Lagen. Hier lässt die Quereinsteigerin nun bereits seit einigen Jahren zuverlässig präzise Rieslinge entstehen, die es schon auf die Weinkarten in den USA gebracht haben. Ihre Weine haben ihren Weg gemacht. Das Weingut liegt im historischen Ortskern von Westhofen am Marktplatz.

www.weingut-wechsler.de

 

2016 Sulzfeld Müller-Thurgau trocken 

„Die klassische Form des Bocksbeutels gereicht ihm zur Ehre. Weil er die Stärken des Müllers betont und kein Plakat mit greller Frucht aus ihm macht. Sein Geschmack scheut sich vor würziger Herbe nicht, ist auf pures Vergnügen gepolt.“

Weingut Zehnthof Luckert, Franken

Ulrich Luckert, sein Bruder Wolfgang und dessen Sohn Philipp bewirtschaften im unterfränkischen Sulzfeld ihre rund 17 Hektar kalkreiche Weinberge bereits seit 2009 biologisch. Ihren Weinen kommt diese Umstellung offenbar bestens zugute, denn sie haben in den letzten Jahren deutlich an Destinktion und Ausdruckskraft gewonnen. Dabei werden alle Weine unter Verzicht jeglicher Schönungsmittel oder Enzymen samt und sonders spontan vergoren.

www.weingut-zehnthof.de

 

2016 »Steinwiege« Weißburgunder trocken

„Hefig im Duft, dahinter Noten von Frühlingswiese und Heu. Frischer Auftakt, eine Spur Kohlensäure, leichter bis mittelgewichtiger Extrakt, ausgewogener Bau, kulinarischer Wein.“

Weingut Schnaitmann, Fellbach

Das Fellbacher Weingut wurde erst 1997 gegründet, die Lemberger und Spätburgunder werden hymnisch besungen. Rainer Schnaitmann hat in Geisenheim studiert und in Neuseeland sowie in Südtirol gearbeitet. Für Bernd Kreis ist er „Der Star unter Württembergs Jungwinzern.“

www.weingut-schnaitmann.de

 

**Aktionszeitraum vom 13. November 2017 bis zum 14. Januar 2018 und nur solange der Vorrat reicht 

Bildrechte: Weingut Wechsler, Andreas Durst, Weingut Schnaitmann