Nachgefragt bei … Stefan Weise, Sektstuuf St. Laurentius

Wie bist du zum Wein gekommen?
1993 hatte ich das Vergnügen einen Chef zu haben, der sehr Wein affin war. Mit ihm habe ich viele Abende die Woche probiert, und so wurde die Liebe zu Wein bei mir geweckt.

Sektstuuf St. Laurentius, Leiwen Sektstuuf St. Laurentius, Leiwen - Abb. 004

Wann und warum hast du dich entschieden den Wein zum Beruf zu machen?
Tja, erstens mal hat er mir immer sehr gut geschmeckt. Ich fand das Leben in den Weinbergen immer sehr spannend, deutscher Wein ist ja eine anspruchsvolle Sache, und das den Gästen auch näher zu bringen find ich durchaus eine ambitionierte Aufgabe.

Wofür stehen die WeinPlaces für dich persönlich?
Die WeinPlaces stehen für mich für eine unkomplizierte Art Wein zu trinken. Es gibt massenhaft Restaurants mit umfangreichen Weinkarten, aber das ist nicht der Schlüssel für mich. Der Schlüssel zum Glück liegt oft einfach nur darin, entspannt ein Glas zu trinken und eine Kleinigkeit dazu zu snacken. Das alles kann man bei uns in einem tollen Preis-Leistungsverhältnis.

Welchen Klassiker hast du immer im Haus?
Es gibt drei Weine, die wir selber gern trinken und die haben wir auch immer im Haus: Deutscher Riesling, ein Chardonnay aus dem Burgund gehört auch in meinen Keller und was große Rotweine angeht sind Frankreich, Italien und Spanien immer vertreten.

Wenn du ein Wein wärst, welcher wärest du?
Ich wäre ein Pinot Noir. Sehr anspruchsvoll, sowohl in der Machart, als auch beim Trinken.

Dein Motto in Sachen Wein?  
Wein verbindet alle Menschen und wir packen sie alle damit.

Was trinkst du, wenn du keinen Wein trinkst?
Meistens Champagner.

Wo trinkst du Wein am liebsten wenn du nicht gerade in deinem Restaurant bist?
Den schönsten und passendsten Ort findet man immer, wenn man ihn gerade braucht.

Your personal hidden treasure?
Puligny-Montrachet Premier Cru Les Folatieres, Pierre-Yves Colin-Morey