Drachenalarm am Starnberger See!

Am 4. August war ordentlich was los auf dem Starnberger See. Mehr als 200 Teilnehmer - darunter jede Menge hochkarätige Prominenz aus der Weinwelt und der gehobenen Gastronomie - trafen sich am Badestrand des Buchscharner Seewirts zur 7. Auflage der feucht-fröhlichen Veranstaltung Weindrachen.

Reine Drachen-Ehrensache, dass Gerolsteiner-Weinplaces ein eigenes Team ins Rennen schickte.

Christina Fischer hängte „Weingenuss und Tafelfreuden“ für einen Tag an den Nagel und führte die Drachenbootmannschaft als Kapitänin an. Unter ihrer Fuchtel ruderten unter anderem Alexander Kohnen vom International Wine Institute, Sommelier und Weinplaces-Juror Sebastian Bordthäuser, Toni Askitis vom „D’Vine“ in Düsseldorf und Melanie Panitzke vom „Wein am Rhein“ in Köln. Eine Drachenboot-Besatzung bestand aus jeweils 16 Paddlern, denen von je einem Trommler eingeheizt wurde.

Pro Rennen waren circa 250 Meter zu paddeln, das klingt nach sportlichem Schonprogramm, die Distanz musste allerdings in mehreren Rennen mehrfach in Folge zurückgelegt werden. Das Gläschen Wein, das zwischen den Rennen gereicht wurde, sorgte für den nötigen Durchhaltewillen.

Wie es sich für eine gepflegte Amateurveranstaltung gehört, geriet der sportliche Teil der Veranstaltung dann auch ausgesprochen unterhaltsam und in diesem Fall sogar recht spannend. Alle Mannschaften hatten wohl ähnlich eifrig trainiert, jedenfalls ging es bei den meisten Einzelrennen derart knapp aus, dass die Zielfotos zu Rate gezogen werden mussten, um den Rundensieger zu ermitteln. In allen Booten wurde gerudert, als täten die Teilnehmer nie etwas Anderes, irgendwie und im olympischen Sinne gab es am 4. August also nur Sieger. 

Das Weinplaces-Team war übrigens Erster! Das galt zumindest für das erste Rennen. In der Gesamtwertung reichte es dann immer noch für einen äußerst erfreulichen fünften Platz. Der erste Platz wurde großzügig der Mannschaft der Schweizer Winzer überlassen, und zwar zu Recht, denn die Eidgenossen ruderten, als hätten sie das Rudern erfunden.

 

Apropos erfinden: Gäbe es den Buchscharner Seewirt nicht, dann müsste man ihn erfinden, denn für die Verpflegung sorgte er so herzlich herzhaft, wie es halt nur ein Bayerischer Seewirt kann. Während der Wartezeit auf das spektakuläre, abendliche Grillbüfett jedenfalls, sorgte er mit Weißwurst bis zum Abwinken, Kuchen und ausgesuchten Getränken, hingebungsvoll dafür, dass garantiert nirgendwo ein Sportsgeist schwächelte. 

Kein Wunder, dass das Weinplaces-Team sich innerlich bereits freudig auf das nächste Jahr und die 8. Weindrachen –Veranstaltung vorbereitet. Mit Platz 5, da waren sich die Teilnehmer einig, wolle man sich dann allerdings nicht mehr zufrieden geben. 

 

 

 

 

 

Quelle der Bilder: Paula Bosch, weindrachen.info