Nachgefragt bei ... Andreas Schnura vom Laurenz

Wie bist du zum Wein gekommen?

Das liegt in der Natur der Region: wer hier lebt kommt über kurz oder lang zum Wein. Man ist von Weinbergen geradezu eingekreist. Ich kenne viele Winzer, in meinem Freundeskreis wird leidenschaftlich Wein getrunken, der Wein ist hier geradezu allgegenwärtig und kommt zu den Menschen.

Wann und warum hast du dich entschieden den Wein zum Beruf zu machen?

Den Ausschlag gab ein zufälliges Treffen mit Marcus Landenberger, ein Mainzer Winzer, der übrigens das einzige innerstädtische Weingut der Stadt betreibt. Wir sind beim Weinfest am Roten Hang in Nierstein sehr nett beisammen gesessen und er fragte mich, ob ich nicht wieder mal was in der Gastronomie machen wollte. Es war gerade eine passende Lokalität frei geworden, und wir starteten gleich noch am Roten Hang mit der Planung einer modernen, zeitgemäßen Weinstube mit sehr guter rheinhessischer Weinauswahl. Weil uns noch ein erfahrener Gastropartner in unserm Team fehlte, haben wir uns Christoph Rombach ins Boot geholt und  dann – voller Euphorie und fast ganz in Hand- und Eigenarbeit – innerhalb von 3 Monaten in etwas Wunderschönes verwandelt. So kam's zum Laurenz.  

Wofür stehen die WeinPlaces für dich persönlich?

Die WeinPlaces sind ein Kreis von besonders netten und interessanten Kollegen, bei denen ich immer mit Vergnügen einkehre, wenn ich in fremden Städten unterwegs bin.

Welchen Klassiker hast du immer im Haus?

Einen Siefersheim Riesling Porphyr von Wagner Stempel.

Wenn du ein Wein wärst, welcher wärest du?

Dann wäre ich im Winter mit Sicherheit ein gereifter Riesling aus Rheinhessen, im Sommer gerne ein Kabi aus dem roten Hang.

Dein Motto in Sachen Wein?

Einfach und gut! 

Was trinkst du, wenn du keinen Wein trinkst?

Mineralwasser.

Wo trinkst du Wein am liebsten wenn du nicht gerade in deiner Weinhandlung bist?

Beim Winzer im Keller.

Your Personal Hidden Treasure?

Immer die schönste Flasche des jeweils neuesten Jahrgangs.